Unsere Leistungen - Zahnfüllungen
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Zahnfüllungen - welche Alternativen gibt es?

 

Was ist zu tun, wenn einer oder mehrere Ihrer Zähne defekt sind? Die Karies, die den Schmelz Ihrer Zähne angreift und die Zahnhartsubstanz langsam zerstört, muss entfernt werden. Wenn Ihr Zahnarzt die Karies mit speziellen Instrumenten sorgfältig beseitigt hat, ist die Frage zu beantworten, wie 'das Loch zu stopfen ist'.

 

A) Amalgam

Das Problem der Amalgamfüllungen ist in fast aller Munde.
Amalgame sind Legierungen von Quecksilber mit Metallen wie Silber, Zinn, Kupfer und Zink. Für die Füllungstherapie nach wie vor zu empfehlen.

Amalgamfüllungen :

Die Vorteile

Amalgamfüllungen sind preiswert (so preiswert, dass die gesetzliche Krankenversicherung die vollen Kosten trägt!) und Amalgamfüllungen sind im Seitenzahnbereich, wo die oberen und unteren Backenzähne aufeinander mahlen, funktionell sinnvoll. Die Seitenzähne sind die Arbeiter unter den Zähnen: zwischen ihnen werden im Laufe von 50 Jahren mehr als 20 Tonnen Nahrungsmittel zerkleinert. In Fleisch und Brot umgerechnet sind das 45 ausgewachsene Schweine und ein Brot von 4,5 Kilometer Länge. Die Seitenzähne müssen also ziemlich abriebfest sein, sollen funktionell ineinander greifen, Höcker und Furche, wie Zahnräder. Eine Amalgamfüllung, die nicht unter Zeitdruck gelegt ist und durch korrektes Modellieren vom Zahnarzt ihre natürliche Oberfläche mit Höckern und Furchen erhalten hat, erfüllt diese Bedingungen. Sie ist für lange Jahre abriebfest und stützt sich am Gegenzahn richtig ab.

Amalgam - Pro und Contra - ist zur Glaubenssache geworden.

defekte, alte Amalgamfüllung mit Randkaries Obwohl sich eine generelle Schädigung durch Amalgam-Füllungen direkt nicht nachweisen lässt, und obwohl die mit Nahrungsmitteln wie Fisch aufgenommene Quecksilberbelastung oft größer ist als das Quecksilber, das aus Amalgam-Füllungen überhaupt frei werden kann, ist bei vielen Menschen, die mehr auf ihre Gesundheit achten, Misstrauen geblieben. Viele Berichte in der Laienpresse, also in nicht medizinischen Zeitungen, heizen die Amalgam-Diskussion durch häufige Gräuelmeldungen über Quecksilber an.

hochglanzpolierte 5 Jahre alte AmalgamfüllungDas Problem wird dadurch verschärft, dass derzeit kein gleichwertiges Ersatzmaterial zur Verfügung steht, das bei gleichem Arbeitsaufwand zum Preis einer Amalgamfüllung gelegt werden könnte; jede dauerhafte Versorgung im Seitenzahnbereich ohne Amalgam führt für den Patienten zu einer Kostenbeteiligung (dies gilt im übrigen auch bei der von Patienten immer wieder verlangten Versorgung mit zahnärztlichen Kunststoffen, sogenannten Composites).

 

B) Kunststoff-Füllungen (Composites)

Die Kunststoff-Füllung - (k)eine Alternative

Composites werden vom Zahnarzt seit vielen Jahren für Füllungen im Frontzahngebiet verwendet. Damit können kleinere Defekte der Schneidezähne repariert werden. Diese Füllungen sehen aus wie natürliche Zahnhartsubstanz und werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen im Frontzahngebiet auch bezahlt. Jedoch waren die Composites für die Versorgung größerer Defekte der stark belasteten Mahlzähne im Seitenzahnbereich bisher ungeeignet und wurden von den gesetzlichen Kassen auch nicht bezahlt.

Die Weiterentwicklung der Composites in den letzten Jahren hat verbesserte, ganz feinkörnige Composites und ganz neue Befestigungsmethoden hervorgebracht, die die Composites zu einer echten Amalgam-Alternative bei kleinen bis mittelgroßen Defekten im Seitenzahnbereich macht. Dies bestätigt auch die Wissenschaft, weist aber richtigerweise auf 2 Knackpunkte hin:
es bleibt weiterhin die Gefahr der Randspaltbildung, und die sorgfältige Verarbeitung durch den Zahnarzt braucht etwa drei- bis fünfmal solange wie für den Aufbau einer Amalgamfüllung. Der Patient muss die Kosten für die aufwendige Verarbeitung jedoch selbst zahlen, erhält von der Krankenkasse aber einen Zuschuss in Höhe einer Amalgamfüllung.

Amalgam-Füllung mit Randkaries
gleicher Zahn mit Kunststoff-Füllung

  • Haltbarkeit
  • bei sorgfältiger Verarbeitung und mittlerer Größe ähnlich dem Amalgam
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass nicht jeder Defekt im Seitenzahnbereich mit Composites geschlossen werden kann. U.a. müssen die Defekte wegen der besonderen Ätz-Klebe-Technik von Zahnschmelz umgeben sein, die Füllungsgrenzen müssen oberhalb der Zahnfleischgrenze liegen, die Defekte dürfen wegen der heute noch unvermeidbaren Material-Schrumpfung nicht zu gross und eine absolute Trockenlegung des Zahnes muss möglich sein. Für alle anderen Fälle gibt es aber wiederum Alternativen wie laborgefertigte Einlagefüllungen, Teil- oder Vollkronen.

 

C) Laborgefertigte Füllungen (Inlays)

Allgemeines

Die Amalgam- oder die Composite-Füllungen werden vom Zahnarzt im Mund "gelegt". Man sagt dazu, der Zahnarzt behandelt intra-oral, also "im Mund". Das Arbeiten im Mund - besonders an den hinteren Seitenzähnen - erfolgt unter erschwerten Bedingungen. Die bessere Passgenauigkeit bei mehrflächigen Füllungen und die bessere Gestaltung der Kontaktpunkte zum Nachbarzahn und zum Zahn im Gegenkiefer wird i.d.R. durch eine laborgefertigte Füllung erreicht. Nach Entfernung der Karies, dem Präparieren des Zahnes und nach Legen einer Unterfüllung wird über die Zahnreihe ein Abdruck genommen, der im zahntechnischen Labor mit einem Spezialgips ausgegossen wird.
Auf diesem Modell Ihrer Zähne kann der Zahntechniker präzise und funktionsgerecht arbeiten. Ihr Zahnarzt schließt den präparierten Zahn mit einem Provisorium und Sie erhalten einen neuen Termin zum Anpassen und Einsetzen des Inlays.

Das außerhalb des Mundes angefertigte Inlay hat heute die besten Chancen, einen kariösen Zahn zahnsubstanzschonend und langfristig haltbar zu versorgen. Ein präzise gefertigtes Inlay ist von der Qualität nicht zu übertreffen.

Inzwischen lassen sich diese Füllungen auch aus verschiedenen Materialien herstellen, die auch kosmetische Nachteile der bislang überwiegend gelegten Gold-Inlays aufheben. Diese Präzision hat auch Ihren Preis: deutlich teurer als eine Amalgam- oder Composite-Füllung - aber auch deutlich besser und bei guter Mundpflege auch entsprechend haltbarer.
Drei Material-Varianten sind beim laborgefertigten Inlay grundsätzlich zu unterscheiden:

1. Goldguss-Inlay
2. Keramik Verblend-Inlay
3. Vollkeramik-Inlay
4. Kunststoff-Inlay
1. Das Goldguss-Inlay

Das seit Jahrtausenden bewährte Gold ist für funktionellen Zahnersatz das Material der Wahl. Langjährige klinische Erfahrungen schließen Nebenwirkungen praktisch aus. Gold ist im Zahnbereich ein verträgliches Material; es ist, wie man sagt, biokompatibel. Dagegen reagieren heute immer mehr Menschen mit Allergien auf nicht biokompatible Materialien. Da diese allergischen Reaktionen immer mehr zunehmen, gehört der Allergiepass bereits zum täglichen Bild in der Zahnarztpraxis.

Gold ist ein Werkstoff, dessen präzise Verarbeitung ein guter Zahntechniker bis ins Detail beherrscht. Beim Goldguss-Inlay stellt der Zahntechniker die Füllung nach einer entsprechenden Wachsmodellation aus einer hochgoldhaltigen Legierung her, und der Zahnarzt setzt das Inlay nach der Einprobe mit einem bewährtem und ebenfalls jahrzehntelang erprobten Zahnzement ein. Goldguss-Inlays haben bei guter Zahnpflege eine erstaunlich lange Haltbarkeit. Sie werden mit exakt in den Gegenzahn passender Kaufläche hergestellt (nach einer Wachsmodellation gegossen) und nach dem Ausarbeiten hochglanzpoliert. Aufgrund des perfekten Randschlusses, der glatt polierten Oberfläche und der Zementierung des Inlays haben Bakterien und Speisereste hier die geringsten Chancen. Der Hochglanz macht es Belegen schwer, an einem Gold-Inlay zu haften.

Versorgung mit einem Goldinlay
Goldinlay und keramisches Inlay

Gold-Inlays werden allerdings von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Allenfalls ein Zuschuss für die "eingesparte" Amalgamfüllung ist hier zu erwarten. Und dennoch sind Inlays nicht für jeden, der sich die Versorgung leisten möchte, zu haben. Ihr Zahnarzt wird eine Inlay-Versorgung von der Mundhygiene des Patienten und von der noch vorhandenen Zahnhartsubstanz abhängig machen. Manche Defekte im Zahn sind so groß, dass die erhaltenen Zahnwände schon so dünn sind, dass sie den Kaudruck nicht aufnehmen können und auseinander zu brechen drohen. Dann muss eine umfassende Teilkrone oder Vollkrone angefertigt werden, die in diesem Falle von der Krankenkasse zu einem größeren Teil bezuschusst wird.

In diesem Zusammenhang sei ein Hinweis erlaubt:

Es gibt Patienten, die auf der einen Seite eine Amalgam-Füllung nicht wollen, auf der anderen Seite ein Inlay allein nicht bezahlen möchten. Sie verstehen nicht, warum wir Zahnärzte keine Teilkrone anfertigen, um eine höhere Bezuschussung für den Patienten zu erreichen. Ohne Notwendigkeit statt einer Füllung eine Teilkrone oder eine Vollkrone zu verlangen, verstößt nicht nur gegen die Kassenrichtlinien, sondern "kostet" so unnötig viel eigene wertvolle Zahnhartsubstanz, so dass man dieser "Finanzierungsmethode" entsagen sollte.

Haltbarkeit

  • bei guter Mundpflege und sonstiger Zahngesundheit ohne Begrenzung
2. Das Keramik-Verblend-Inlay

Goldguss-Inlays sind funktionell nicht zu übertreffen, aber ästhetisch eben doch ein Kompromiss, weil die Goldanteile sichtbar bleiben. Nun gibt es die Möglichkeit, Inlays und auch Kronen mit einem Porzellan so zu verblenden, dass die Inlays bis auf einen Goldrand zahnfarben aussehen. Dieses Porzellan (in der Fachsprache Keramik genannt), ist ein Pulver, das mit einer speziellen Flüssigkeit gemischt wie eine Paste verarbeitet und schließlich wie Porzellan gebrannt werden kann. Dabei lässt sich die Keramik farblich so beeinflussen, dass der Zahnersatz der Zahnfarbe entspricht. Solche Inlays sind eine hervorragende Mischung aus Funktion und Ästhetik. Die Porzellanverblendung sieht gut aus, und die biologische Verträglichkeit ist bei einer hochgoldhaltigen Aufbrennlegierung gegeben. Der Metallunterbau kann mit seit Jahrzehnten bewährten Zementen problemlos im Zahn verankert werden. Nach der Art der zahntechnischen Herstellung unterscheiden wir gegossene, gesinterte und galvanisch hergestellte Metallgerüste.

Haltbarkeit

  • bei guter Mundpflege und sonstiger Zahngesundheit ohne Begrenzung
3. Das Inlay aus Glas oder Vollkeramik

Der Gesichtspunkt der Ästhetik hat in den Zahnarztpraxen während der letzten Jahre rapide an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Patienten wünschen heute eine "kosmetisch ansprechende" Füllung auch im Seitenzahnbereich. Zusätzlich verstärkt wurde dieser Trend durch die Verunsicherung der Allgemeinheit in bezug auf mögliche systemische Nebenwirkungen des Amalgams. Da plastische Kunststoff-Füllungen (Composites) nur eingeschränkt die Amalgamfüllungen ersetzen können, kommen für die zahnfarbene Versorgung nur Keramik-Inlays in Frage. Keramik-Inlays sind zweifellos die ästhetisch allerschönste Alternative zum Amalgam. Schon sehr lange wurde versucht, Inlays aus keramischen Massen zu brennen. Die Keramik schrumpft jedoch beim Brennen außerordentlich stark, so dass die Passgenauigkeit völlig unzureichend war. Erst moderne Glas-Druckgussverfahren (z.B. Empress) und ähnliche Technologien führten zu einem Durchbruch und damit zu einer exzellenten Passform. Unterschieden wird in Brennkeramik, Glaskeramik und gefräster Keramik.

Im Gegensatz zur Metallkeramik werden Glas- oder Vollkeramik-Inlays nicht zementiert sondern "geklebt". Eine Klebung macht die Ätzung des Zahnschmelzes erforderlich. Es muss also genügend ätzfähige Zahnsubstanz vorhanden sein. Daher kann man nicht jeden Defekt (Kavität) mit einem vollkeramischen Inlay verschließen. Auch muss die Mundhygiene des Patienten vorbildlich sein. Unter solchen Voraussetzungen ist zu erwarten, dass auch diese Art von Inlays eine lange Lebensdauer aufweisen werden.

Trotzdem muss sich der Patient darüber im klaren sein, dass es sich beim Keramik-Inlay um eine Füllungsart handelt, bei der im Gegensatz zum Gold-Inlay die jahrzehntelange Erfahrung fehlt. Unter diesen Gesichtspunkten ist es sicherlich ratsam, in Grenzsituationen langfristig bewährten Restaurationsarten wie dem Goldguss-Inlay den Vorzug zu geben.

Wer sich also zu einer solchen Versorgung mit keramischen Inlays entschließt, sollte sich intensiv von seinem Zahnarzt beraten lassen.

Haltbarkeit

  • bei guter Mundpflege und sonstiger Zahngesundheit ohne Begrenzung
4. Das Kunststoff-Inlay

Kunststoff-Inlays als preiswerte Alternative?

Die auf den ersten Blick preiswerteste Alternative zur Amalgamfüllung scheint die im Labor gefertigte zahnfarbene Einlage-Füllung aus Kunststoff (Composite-Inlay) zu sein, wenn die Kunststoff-Füllung (Composite) im Seitenzahnbereich nicht in Frage kommt. Das Kunststoff-Inlay, das im Labor gefertigt wird, kann außerhalb des Mundes durch spezielle Verfahren viel besser aushärten, und die Kunststoff--Schrumpfung kann viel besser ausgeglichen werden. Dem Kunststoff-Inlay ist daher gegenüber der Kunststoff-Füllung eindeutig der Vorzug zu geben. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass durch spezielle Vergütungen des Inlays im zahntechnischen Labor die werkstoffkundlichen Eigenschaften wie Biege- und Bruchfestigkeit, Elastizität und Polierbarkeit stark verbessert werden.

Kunststoff-Inlays müssen aber - wie die vollkeramischen Inlays - "eingeklebt" werden. Hier liegen, im Gegensatz etwa zu den Goldguß-Inlays (die nachgewiesen 15 Jahre und länger halten) noch keine wirklich klinischen Langzeit-Untersuchungen vor. Da sich Kunststoff-Inlays stärker als vollkeramische Inlays abnutzen und der Preisvorteil gegenüber Gold- und Keramik-Inlays nicht so fundamental ist, haben sie sich bisher nicht in großem Umfang durchgesetzt.

Haltbarkeit

  • Langzeit-Erfahrungen fehlen
D) Glas-Ionomer-Zement

Die Glas-Ionomer-Zement-Füllung - keine Alternative

Glas-Ionomer-Zemente (=Glas-Polyalkenoat-Zement) sind Mischungen aus organischen Komponenten und einer anorganischen Komponente. Da diese Zemente aufgrund Ihrer Eigenschaften als endgültiges Füll-Material keine Bedeutung haben, fällt die Besprechung des Materials relativ kurz aus.

Hauptanwendungsgebiete:

  • Unterfüllungen (vor der definitiven Füllung)
  • Aufbaufüllungen (vor der Überkronung bei stark geschädigten Zähnen)
  • Befestigung von festsitzendem Zahnersatz wie Kronen und Brücken
  • Versorgung von Defekten in Milchzähnen
  • Provisorischer Verschluss für einige Monate (max. 2 Jahre)

Glas-Ionomer-Zemente sindeine gute Alternative für Milchzahn-Füllungen. Auch als provisorischer Verschluss zwischen dem Entfernen von Amalgamfüllungen und der prothetischen Versorgung mit laborgefertigten Einlagefüllungen, Teilkronen oder Vollkronen ist der Werkstoff sehr gut geeignet.

Haltbarkeit

  • maximal 2 Jahre (abhängig von der Größe des Defektes)
E) Compomer-Füllungen

Die Compomer-Füllung - (k)eine Alternative

Compomere sind eine Art Mischung aus Glas-Ionomer-Zementen und Composites (Kunststoffen). Für dieses zahnfarbene Füllmaterial liegt noch keine Langzeiterfahrung vor. Da es in der heutigen Form nicht genügend kaudruckstabil ist, kann es nur als Übergangslösung, z.B. als zeitlich begrenzte Füllung bei Schwangeren oder im Milchgebiß, angesehen werden. Der Kariesdefekt ist zwar versorgt, aber nicht dauerhaft. Und da fast jede neu gelegte Füllung Zahnhartsubstanz kostet, sollte möglichst immer eine endgültige, langfristige Versorgung des Defektes angestrebt werden.

Biologische Verträglichkeit

Da auch Compomere Kunststoffe enthalten, ist die Verträglichkeit ähnlich wie bei den Composites zu sehen. Auch hier kann zur Frage der Pulpa- (Zahnmark) Verträglichkeit aufgrund der diversen Zusammensetzungen und Härtungsarten keine allgemeingültige Aussage getroffen werden.

Lokale Toxizität und Gewebeirritation

In Zellkulturen verursachen Kunststoffe unterschiedlich starke Schädigungen, oftmals in ihrer Ausprägung mäßig. Bakteriologische Untersuchungen zeigten keine, allenfalls eine geringe antibakterielle Wirkung.

Beim Umgang mit Kunststoffen sind Reaktionen im Sinne der Überempfindlichkeit nicht auszuschließen. Derartige Phänomene treten recht selten auf. Selbstverständlich ist bei vorhandenen Allergieerscheinungen die Verwendung von Compomeren als Füllungsmaterial einzustellen.

Dentin- und Pulpa- (Zahnmark) Verträglichkeit

Im Schrifttum liegen ganz unterschiedliche Berichte über die Reaktionen der diversen Kunststoffe auf Dentin und Pulpa vor. Durch sorgfältige Vorbehandlung der Zahnhartsubstanzen und fachgerechter Schichtung und Aushärtung des Füllmaterials können Pulpairritationen heute jedoch weitestgehend vermieden werden.

Haltbarkeit

  • maximal 2 Jahre (abhängig von der Größe des Defektes)

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